Norma Group

NORMA Group startet mit soliden Umsätzen ins Geschäftsjahr 2017

Maintal, Deutschland, 10. Mai 2017 – Die NORMA Group, ein internationaler Marktführer für hochentwickelte Verbindungstechnologie, ist im ersten Quartal 2017 solide gewachsen. Der Umsatz nahm im Vergleich zum Vorjahresquartal um 12,5 Prozent auf 254,9 Millionen Euro zu (Q1 2016: 226,6 Millionen Euro). Dabei betrug das organische Wachstum 4,6 Prozent und das akquisitorische Wachstum 6,5 Prozent. Währungseffekte trugen mit 1,4 Prozent positiv zum Wachstum bei. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (bereinigtes EBITA) stieg in den ersten drei Monaten 2017 um 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 45,0 Millionen Euro (Q1 2016: 40,1 Millionen Euro). Die bereinigte EBITA-Marge lag mit 17,7 Prozent unverändert auf einem nachhaltig hohen Niveau (Q1 2016: 17,7 Prozent).

„Nach einem wirtschaftlich herausfordernden Jahr 2016 hat sich das erste Quartal 2017 gemäß unseren Erwartungen entwickelt“, sagt Werner Deggim, Vorstandsvorsitzender der NORMA Group. „Wir konnten in allen drei Regionen unseren Umsatz steigern. Dabei haben die Akquisitionen von Autoline und Lifial mit 14,6 Millionen Euro zum Umsatzwachstum beigetragen. An der Prognose für das Gesamtjahr 2017 halten wir unverändert fest.“

Deutliches Wachstum in den Regionen EMEA und Asien-Pazifik

In der Region EMEA (Europe, Middle East and Africa) stieg der Umsatz im ersten Quartal 2017 um 14,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 127,9 Millionen Euro (Q1 2016: 112,1 Millionen Euro). Dieses Wachstum resultierte unter anderem aus dem guten Geschäft im Automobilbereich, das auf das allgemein gute Umfeld der Branche mit steigenden Produktions- und Absatzzahlen zurückzuführen ist. Des Weiteren trugen Umsatzerlöse aus den Akquisitionen von Autoline und Lifial zum Wachstum bei.

In der Region Amerika hielt die Schwäche des US-Markts für Nutzfahrzeuge und landwirtschaftliche Maschinen im ersten Quartal 2017 weiterhin an. Die NORMA Group erzielte hier einen Umsatz von 99,7 Millionen Euro in den ersten drei Monaten des Jahres 2017, eine Steigerung von 3,9 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2016 (Q1 2016: 96,0 Millionen Euro). Gründe für den Anstieg waren insbesondere die zusätzlichen Umsatzerlöse aus der Akquisition des Autoline-Geschäfts unter anderem mit einem Werk in Mexiko sowie positive Währungseffekte aus der Entwicklung des US-Dollars.

In der Region Asien-Pazifik steigerte die NORMA Group den Umsatz von Januar bis März 2017 gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich um 47,7 Prozent auf 27,4 Millionen Euro (Q1 2016: 18,6 Millionen Euro). Hierzu beigetragen haben neben der sehr guten Geschäftsentwicklung insbesondere im EJT (Engineered Joining Technology)-Bereich auch die zusätzlichen Umsatzerlöse aus dem chinesischen Autoline-Geschäft.

Eigenkapitalquote erneut erhöht

Das Konzerneigenkapital betrug am 31. März 2017 505,0 Millionen Euro und stieg damit gegenüber dem Vorjahresende um 4,4 Prozent (31. Dezember 2016: 483,6 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich leicht auf 37,0 Prozent (31. Dezember 2016: 36,2 Prozent). Die Nettoverschuldung einschließlich Sicherungsinstrumenten stieg zum 31. März 2017 auf 407,4 Millionen Euro (31. Dezember 2016: 394,2 Millionen Euro). Ausschlaggebend war hierfür hauptsächlich der Nettomittelabfluss für die Akquisition des im 1. Quartal 2017 erworbenen Unternehmens Lifial. Zum Stichtag 31. März 2017 beschäftigte die NORMA Group weltweit einschließlich Leiharbeitnehmern 7.169 Mitarbeiter (31. Dezember 2016: 6.664).

Prognose für das Geschäftsjahr 2017 bestätigt

Die NORMA Group hält an ihrer Prognose für das Geschäftsjahr 2017 unverändert fest. Demnach wird erwartet, dass der Umsatz 2017 moderat organisch um rund 1 bis 3 Prozent gegenüber 2016 wachsen wird. Zusätzlich werden Umsatzerlöse aus den Akquisitionen von Autoline und Lifial in Höhe von rund 45 Millionen Euro erwartet. Angestrebt wird eine nachhaltige bereinigte EBITA-Marge auf dem Niveau der Vorjahre von über 17 Prozent (2016: 17,6 Prozent; 2015: 17,6 Prozent; 2014: 17,5 Prozent).

NORMA Group – in Zahlen